"Kurz mal raus" - Ein Wochenende in der Vulkaneifel.

 

Für unseren Wochenendurlaub ging es in die Vulkaneifel. Wunderschöne Hügel, Täler und Wälder im „bunten Herbst“. Ziel unserer Reise war das Sporthotel und Resort Grafenwald, etwas außerhalb der Kur- und Kreisstadt Daun. Hier, an den „Dauner Maaren“, kommen sowohl Naturliebhaber, Geschichteinteressierte als auch Sportler voll auf Ihre Kosten. Das Hotel, das einige noch unter dem Namen Dorint Hotel Daun kennen, ist der ideale Ort für Familien, aber auch Paare und Sportler fühlen sich hier wohl. Aufgrund des breiten Angebots und der verschiedenen Unterbringungsmöglichkeiten eignet sich das Hotel sehr gut für Familientreffen oder –feiern mit mehreren Generationen.

Wohnen und Verpflegung: Da unser Hund mit von der Partie war, haben wir uns für ein Landhaus Kastanie als „Ferienhaus“ entschieden. Dadurch konnten wir täglich flexibel entscheiden, ob wir das Frühstücksangebot, den Brötchenservice oder das Buffet am Abend in Anspruch nehmen möchten. Für die Sparfüchse an dieser Stelle der Tipp, wer sich vor Anreise bereits entscheiden kann, wann er welches Verpflegungsangebot in Anspruch nehmen möchte, profitiert von etwas niedrigeren Preisen. Das Haus war mit zwei separaten Schlafzimmern sehr geräumig und sauber und die Küche mit Mikrowelle, Backofen, Kaffeemaschine, Toaster, Wasserkocher und kleiner Spülmaschine ideal ausgestattet um sich selbst zu verpflegen. Für den Sommer bieten die Häuser alle eine möblierte Terrasse und viel Rasenfläche drumherum. Wenn man ein Haus am Waldrand hat, kann man mit Glück morgens die Tiere beobachten.
Für die Kinder erhalten Sie neben dem Babybett auch viele weitere Serviceleistungen, wozu u.a. ein Hochstuhl, Steckdosenschutz, Kinderbademantel, Babyphone, Flaschenwärmer und sogar Schwimmhilfen im Hallenbad mit Kinderbecken gehören. Im Restaurant gibt es neben einer extra Kinderkarte auch eine kleine Spielecke, damit Mama und Papa in Ruhe das Essen genießen können und den Kleinen nicht langweilig wird. Das abwechslungsreiche Tagesprogramm für die Kids wird vom „Club der Knirpse“ gestaltet. Hier werden Kinder ab drei Jahren liebevoll und professionell betreut und neben basteln, singen und spielen erfahren die Kleinen auch Neues über Tiere und Pflanzen. Nachdem wir Samstagmorgen noch ein paar Einkäufe in Daun erledigt hatten (man vergisst ja immer etwas… zum Glück findet man schnell Aldi, DM, etc. J), haben wir uns zu einer Wanderung um das Gemünder Maar aufgemacht. Theoretisch kann man direkt ab dem Hotel dorthin wandern, da wir aber einen nicht ganz so lauffreudigen fast-5-jährigen dabei hatten, haben wir den nächsten Parkplatz am Maar angefahren und sind von dort gestartet. Nach einer Runde um „den See“, der im Sommer auch Freibad ist, haben wir uns noch entschieden den Dronketurm zu besteigen. Der Weg hoch hinauf auf den Berg wurde unserem kleinen Begleiter zwar etwas lang, aber er hat es geschafft und war immer wieder erstaunt, was für schöne Aussichten man zwischen den vielen bunten Blättern genießen konnte. Sogar unser Hotel haben wir weit entfernt entdeckt. Oben angekommen, war die enge Treppe hinauf zur Turmspitze schon recht abenteuerlich, aber die Aussicht war es wert. Sicher, diese wäre bei klarem Wetter noch besser gewesen, aber das haben wir dem Zwerg nicht erzählt. Nach kurzem Picknick und Relaxing in einer Holz-Hollywood-Schaukel sind wir dann wieder hinabgestiegen zum Parkplatz. Nach einer Ruhepause im Ferienhaus, die wir uns alle verdient hatten, haben wir den Abenteuerspielplatz am Hotel erkundet. Das Abendessen im Hotelrestaurant haben wir sehr genossen und den Tag anschließend bei Kinderschminken und Mini-Disco auf dem „Dorfplatz“ ausklingen lassen.
Am Sonntag war unser Ziel der Wild- und Erlebnispark Daun. Hier wieder ein Tipp für alle die gerne sparen, Eintrittskarten an der Hotelrezeption kaufen. So nah wie in der Dauner Affenschlucht waren wir (Berber-)Affen noch nie. Direkt neben dem Weg saßen die Affeneltern und kuschelten mit dem erst 5 Monate alten Nachwuchs. Gestaunt haben wir auch, wie sich die Affen durch die Bäume bewegt haben, gehangelt, gesprungen, … und dann zum Ausruhen einfach auf ein Geländer gesetzt. Beim Posieren für ein „Foto mit Affe“, sind wir dann aber doch im Sicherheitsabstand einer Armlänge geblieben. Dann sind wir ins Auto eingestiegen und haben die 8 km lange Autowanderstraße durch den Wildpark befahren. Zwischendrin kann man immer wieder an Tribünen aussteigen, die Tiere beobachten und teilweise sogar Füttern. Das war sehr interessant, denn sogar die Rehe sind ganz nah gekommen. Hin und wieder mussten wir die Fahrt unterbrechen, weil gerade ein paar Lamas oder Wildschweine vor uns auf dem Weg standen, aber besonders die Emus schienen kein Interesse daran zu haben, den Weg für die Autos wieder frei zu machen… da wurde sich erstmal in Ruhe geputzt, egal was passiert J. Nach kurzem Gastronomiestopp haben wir dann den riesengroßen Spielplatz mit Streichelzoo erkundet. Ich vermute, dass hier manches Kind tagelang verweilen könnte. Unser Nachmittag sollte aber im Hallenbad des Hotels ausklingen. Im Nachhinein frage ich mich, warum ich das tolle Wellness- und Kosmetikangebot nicht genutzt habe, aber das werde ich dann wohl beim nächsten Mal nachholen.
Um auch unserem vierbeinigen Mitreisenden gerecht zu werden, haben wir den Wald direkt am Hotel auf einem kleinen Wanderrundweg erkundet. Unser letzter Abend war ein gemütlicher Spieleabend im Ferienhaus und nach dem Frühstück am nächsten Morgen haben wir uns dann schon wieder auf den Heimweg machen müssen. Da es noch viele viele weitere Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung und auch attraktives am Hotel gibt (z.B. Reitstall – mit Möglichkeit zu Ponyreiten – und Reitstunden und Tennishalle mit Tennisschule) und unser Kurzurlaub wirklich kurz war, werden wir uns sicher noch einmal auf den Weg in die schöne Eifel machen, vielleicht dann mal im Schnee.

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